Wer wir sind
Das Kernteam der IGAV

Wolfgang
Diembeck
Der Impulsgeber
- Leopoldshöhe
- Jahrgang: 1951
- Aktiv dabei seit: 2018
- Schwerpunkt: Krankenkasse / Pflege

Norbert
Tinz
Hat alle Fäden in der Hand
- Enger
- Jahrgang: 1953
- Aktiv dabei seit: 2018
- Schwerpunkt: Organisation

Hartmut
Bodenstein
Der Vortragende
- Melle
- Jahrgang: 1957
- Status: Rentner
- Aktiv dabei seit: 2018
- Schwerpunkt: VHS Vorträge

Susanne
Eckschmidt
La Grande Dame
- Bünde
- Jahrgang: 1965
- Aktiv dabei seit: 2019
- Schwerpunkt: Pflege

Gerhard
Flottmann
Der Gewissenhafte
- Gütersloh
- Jahrgang: 1955
- Aktiv dabei seit: 2019
- Schwerpunkt: Unterstützung

Bernd
Helbich
Der Soziale
- Bielefeld
- Jahrgang: 1951
- Aktiv dabei seit: 2018
- Schwerpunkt: Dokumentation

Lothar
Pietschmann
Der Webseiten Koordinator
- Bünde
- Jahrgang: 1955
- Aktiv dabei seit: 2018
- Schwerpunkt: Homepage, Recherche
Positionspapier der „Interessengemeinschaft Altersvorsorge“ (IGAV), Stand 06.01.2025
Die IGAV
Die „Interessengemeinschaft Altersvorsorge“ (IGAV) setzt sich seit April 2022 - durch politische Einflussnahme auf Abgeordnete der verschiedenen Parlamente, durch Zusammenarbeit mit sozialen Organisationen und Experten, durch Öffentlichkeitsarbeit und moderierten wechselseitigen Erfahrungsaustausch - für eine gerechte Altersvorsorge ein und versteht sich als „Außer Parlamentarische Opposition“.
Ihr gehören inzwischen ca. 70 Frauen und Männer an, welche am Thema „Gerechte Altersvorsorge“ interessiert sind und dazu erforderliche Maßnahmen mitgestalten wollen. Die IGAV tagt in der Regel einmal monatlich in zwei Gruppen in Bielefeld-Senne und in Bünde, weitere Mitstreiter sind willkommen. Alle Aktivitäten sind ehrenamtlich und nicht-kommerziell.
Ausgangspunkt
für die inhaltliche Arbeit war die von den Mitgliedern der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) empfundene ungerechte gesetzliche Regelung der hohen Verbeitragung (für Kranken- und Pflegeversicherung) von Versorgungsbezügen (Betriebsrenten und Direktversicherungen etc.) in der Auszahlungsphase.
Freibeträge
Mit dem GKV-Betriebsrentenfreibetrags-Gesetz ist ab dem 1.1.2020 eine neue Rechtslage entstanden, welche finanziell die Personen, die sich für eine Kapitalauszahlung von Versorgungsbezügen entschieden haben, gegenüber den Personen, die sich für einen Rentenbezug entschieden haben, finanziell erheblich benachteiligt.Die IGAV sieht hier Korrekturbedarf in zwei Punkten: 1. der Aufteilungszeitraum für die Verbeitragung der Versorgungsbezüge sollte von 10 Jahre (120 Monate) auf 20 Jahre (240 Monate) verlängert werden. Das entspricht der tatsächlichen Rentenbezugszeit 2. der aktuelle Freibetrag sollte erhöht werden, damit die vorhandene finanzielle Lücke zwischen dem letzten Nettoverdienst und der Nettorente abgemildert wird. Die Korrektur beider Punkte durch den Gesetzgeber würde sowohl bei Direktversicherten als auch Betriebsrentnern zu einer Verkleinerung der Lücke zwischen letztem Nettoverdienst und Nettorente führen und den Lebensstandard zuverlässiger absichern.
Unterstützung
Die IGAV unterstützt Betroffene bei der Führung von Schriftwechsel und Gerichtsprozessen bis hin zum Bundesverfassungsgericht. Sie führt Gespräche mit verantwortlichen Politikern, um die Schwachstellen des Gesetzes aufzuzeigen, um so eine Veränderung der gesetzlichen Grundlagen zu erreichen.
Weitere Themen
Neben diesem speziellen Thema werden weitere Themen im Kontext der Altersvorsorge bearbeitet. Die Themenpalette wird dabei kontinuierlich erweitert: Materielle Absicherung im Alter durch Nachlassvorsorge und private Altersvorsorge, Pflege ambulant und im Heim, altersgerechtes Wohnen und Sicherung des Vermögens, Gesundheitsvorsorge und gesundheitliche Hilfestellungen, Ratschläge für die Altersvorsorge für die junge Generation.
Veranstaltungen
Die IGAV führt Veranstaltungen durch, zu denen Politiker aus OWL eingeladen werden. Sie veranlasst Zeitungsartikel und Leserbriefe in der regionalen Presse und gestaltet Vorträge in Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen. Gespräche mit den Sozialverbänden machen deutlich, dass die IGAV sich aktiv in Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozesse zur gerechten Altersvorsorge einbringt.
